
🪦 Slawische Hügelgräber
Die Woorker Berge sind ein Hügelgräberfeld aus vorgeschichtlicher Zeit auf der Insel Rügen. Die Gräber stehen unter Denkmalschutz.
Rund um Patzig befinden sich einige der eindrucksvollsten Hügelgräber der Insel Rügen. Besonders bekannt ist das Gräberfeld im Norden des Ortes, das aus über 30 Hügeln besteht. Diese stammen aus der späten Bronzezeit bis zur slawischen Besiedlung und sind wichtige Zeugnisse frühgeschichtlicher Kulturen auf Rügen.
Die größten Grabhügel erreichen eine Höhe von über 3 Metern und einen Durchmesser von bis zu 15 Metern. Bei einem Spaziergang entlang des Feldwegs Richtung „Dobberworth“ kann man dieses besondere Bodendenkmal hautnah erleben und in die Geschichte eintauchen.
Ein Informationsschild vor Ort liefert spannende Hintergründe zur Entstehung und Bedeutung der Anlagen – ideal für einen kleinen, lehrreichen Ausflug in die Natur.

St.-Margarethen-Kirche
Am Standort der heutigen Kirche wurde schon im Jahr 1318 eine Kirche errichtet, von dessen Bausubstanz allerdings nichts erhalten ist. Die Kirche erhielt das Patrozinium der Heiligen Margarethe.
Der dreijochige, polygonal geschlossene Chor wurde nach dendrochronologischer Datierung (d) 1410 errichtet; die nördlich gelegene Sakristei wie auch das Kirchenschiff mit blendengegliedertem Westgiebel folgten 1426 (d). Im Innern ist das Schiff mit Kreuzgewölben geschlossen. Der Triumphbogen ist annähernd rundbogig; in den Schiffs- und Chorwänden sind Spitzbogennischen eingelassen. Die Strebepfeiler des Chores sind wie an der Dorfkirche Kasnevitz außen und im Schiff nach innen gezogen.
Um 1500 entstand der Kirchturm mit hohem Sockel aus Feldstein, drei blendengegliederten Obergeschossen und steilem Walmdach. Die Wandmalereien mit primitivem ornamentalem Dekor und Drolerieköpfen entstanden nach einer Inschrift 1466.
Quelle: wikipedia.org

Gutshaus Patzig
Der Ort Patzig-Hof, der noch im 18. Jahrhundert Wostrovitz hieß, liegt circa sechs Kilometer nordwestlich von Bergen auf der Insel Rügen.
Das Dorf war eng mit dem Nachbardorf Patzig verbunden und die dort gelegenen Bauernhöfe kamen zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum Gutshof der Grafen von Mellin. Im Jahre 1740 gelangte das Gut in den Besitz von Christian Rudolph von Feldberg, Ende des 18. Jahrhunderts wird die Familie von Smiterlöw als Eigentümer genannt und 1822 kam es in den Besitz der Familie Rassow. Im Jahre 1867 ließ Ludwig Rassow das Herrenhaus errichten. Von 1888 bis zur Enteignung 1945 war Familie Friedrichs im Besitz des Gutes. Nach 1945 diente das Gutshaus vorerst als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien, ab 1950 bis 1987 als Schule. Seit dem Auszug der Schule steht das Gutshaus leer. Vandalismus und fehlende Unterhaltungsmaßnahmen führten seitdem zum Verfall und im Jahre 2009 fanden Entkernungsarbeiten statt. Im Inneren des Gebäudes blieben die Deckenstukkaturen aus der Bauzeit teilweise erhalten.
Die Sanierungsarbeiten am Gutshaus dauern weiter an (Stand 07/2025).
Quelle: https://gutshaeuser.de
Hier noch einen Interessanten Artikel dazu: